Basische Kur - Meine Erfahrung

Die Basische Kur ist eine Ernährungstherapie, bei der größtenteils basische Lebensmittel zugeführt werden. Das Ziel einer solchen Kur ist es den Körper von Übersäuerungen und Schlacken zu befreien. In der letzten Woche habe ich eine solche Kur durchgeführt. Findet heraus, welche Erfahrungen ich gemacht habe und wie ich mich nun weiter ernähre.

 

Vor ca. zwei Wochen entschied ich mich endlich die Kur durchzuführen. Ich habe bereits seit Monaten im Kopf es zu machen, da ich stets Probleme mit Übersäuerung habe, mit hohem und niederigen Stresslevel. Zudem leide ich seit einiger Weile unter einer chronischen Entzündung in der Hüfte. (Das kann passieren, wenn man den falschen Sport für den eigenen Körperbau macht. Ich bin damit unter ärztlicher Behandlung.) Die Basische Kur verspricht bei chronischen Leiden zu helfen. Außerdem kann sie bei Schlafproblemen helfen und insgesamt werden die ganzen Gedärme (Leber, Nieren, Darm...) entleert, entsäuert, neu eingestellt.

 

So begann ich recht unbedarft an einem Montag mit einem Fruchtshake. Die tägliche Ernährung ist ziemlich einfach heruntergebrochen: Morgens ein leckerer Frucht- und Gemüseshake, -mus oder Smoothie, ein basischer Salat mit nussigen Dressings zum Mittag und am Abend eine pürierte Suppe. Überraschend war für mich, dass alles vegan ist. Später lernte ich, dass eben tierische Produkte zur Übersäuerung beitragen. Nicht nur diese auch meine geliebten Brote sind sauer, da Getreideprodukte ebenfalls sauer sind. Das soll natürlich nicht vom Verzehr verschrecken. Ich habe nur wieder gelernt, dass diese Lebensmittel Genusswaren sind und in Maßen zu genießen sind.

Nach ein-zwei Tagen kam ein zweites Problem hinzu. Ich wurde sehr hungrig. Die überwiegend flüssige Ernährung hat meinem Magen nicht ausgereicht. Manchmal ist es ok etwas hungrig zu sein und zur nächsten Mahlzeit zu warten um gescheit zu essen. Das Mantra hat mir gut geholfen. Manchmal musste ich zwischendurch auf einen Apfel oder eine Banane zurückgreifen um nicht zu unterzuckern. Natürlich geht die eigene Gesundheit vor und man sollte seinen Körper selber spüren, was richtig ist.

 

Auf der anderen Seite stehen die guten Seiten, die ich durch die basische Ernährung erfahren habe. Erstmal fühle ich mich endlich nicht mehr übersäuert oder überfüllt. Meine Entzündung ist ebenfalls unspürbar im Moment. (Ich arbeite zusätzlich mit der Faszienrolle und habe Physiotherapie.) Der beste Effekt ist allerdings, dass ich mich sehr energiegeladen fühle und gut schlafe. Vielleicht liegt das daran, dass ich keinen Kaffee und viel Tee trinke, vielleicht sind es die Vitamine aus den vielen Gemüsen und die guten Fettsäuren aus den Nüssen und Mandeln.

Mein Fazit die basische Ernährung hat einen sehr guten Effekt auf den Körper. Es hat eine neue Denkweise in meinem Gehirn aufgeschlossen. Ich werde in Zukunft täglich ein oder zwei Mahlzeiten basisch vegan essen und insgesamt mein neues Ernährungswissen für Gerichte mit Säurebildnern einsetzen.